Reisebericht Tramuntanagebirge, Mallorca

Reisebericht Serra de Tramuntana – der grüne Nordwesten der Insel

Vor drei Jahren entschloss ich mich dazu, die Insel zu besuchen, die in aller Munde ist: Mallorca. Mit allerhand Skepsis angereist, erlebte ich die Insel dann doch überraschend anders als gedacht. Bei der Ankunft am Flughafen von Palma de Mallorca wurde ich zunächst von unzähligen, darunter enorm vielen Deutsch sprechenden Touristen, empfangen. Doch wenig später merkte ich, dass Mallorca so viel mehr zu bieten hat als den Trubel an den Stränden rund um die Hauptstadt Palma de Mallorca.

Die spanische Mittelmeer- Insel, die zu den Balearen gehört, lockt überall mit wunderschönen und einsamen Buchten und Stränden, so auch im Nordwesten der Insel.

Im Nordwesten der Insel befindet sich das höchste Gebirge der spanischen Insel: die Serra de Tramuntana, das Tramuntanagebirge. Hier habe ich sehr schöne Wanderausflüge gemacht, die eine erlebnisreiche Abwechslung zum Baden und Sonnen am Strand boten.
Hier bietet Mallorca die perfekte Erholung vom Stress des Alltags. Mit dem Mietauto, das ich mir am Flughafen unkompliziert gemietet habe, gelangte ich in kurzer Zeit in eine Region, die in völligem Kontrast zur Hauptstadt Palma steht. Hier verbrachte ich meinen Urlaub in einer Finca bei Deiá, mitten in der Natur der Serra de Tramuntana.

Einsam gelegene Buchten und glasklares Wasser machen Lust auf ein erfrischendes Bad, auch wenn diese Region der Insel für einen Badeurlaub nicht so gut geeignet ist wie unzählige andere Orte auf Mallorca. Im Nordwesten der Insel kann man sehr gut wandern, der Ort eignet sich ideal für Ausflüge in alle Richtungen in das umliegende Tramuntanagebirge. Daneben sind die traumhaften Städtchen wie Valdemossa und Deiá genauso einen Besuch wert wie die bekannte Hafen- Stadt Soller. Umgeben von malerischen Orangen-, Zitronen und Olivenplantagen locken die Orte mit ihrem mediterranen Lebensgefühl und ihren historischen Bauten.

In der privaten Finca, die ich mir für zehn Tage gemietet hatte, ließ sich der Urlaub wahrlich genießen.

Zu den schönsten Stränden, die ich während meines Aufenthaltes besuchte, gehören die abgelegene Bucht Cala Deiá, der Strand von Valdemossa und der berühmte Strand von Sa Calobra. Die Cala Deiá ist eine kleine Bucht unterhalb von Deiá. Beliebt ist sie sowie das anliegende Fischrestaurant besonders unter Prominenten, die in der Nähe eine Finca besitzen. Der Kiesstrand ist zwar nur über einen steilen Weg zu erreichen, doch der Abstieg lohnt sich: das kristallklare Wasser und die malerischen Felsen lassen alles andere vergessen.

Im Gegensatz zum großen, sandigen Strand von Valdemossa, ist die Badestelle von Sa Calobra ein kleiner Strand von etwa 50 Metern Länge. Die steinige Bucht, die nicht leicht zu erreichen ist, bietet zahlreiche schattige Plätze und ist dadurch zu meiner Lieblingsbucht geworden.

Fazit:

Die Zweifel, die ich vor meinem Urlaub auf Mallorca hatte, zwecks Massentourismus, schwanden schon nach dem ersten Tag. Mit dem richtigen Quartier am richtigen Ort lässt sich hier ein ruhiger Urlaub verbringen. Seit dem Aufenthalt war ich mittlerweile vier Mal in der Gegend und habe immer neue Orte entdeckt und viel erlebt.