Reisebericht von Ses Salines, Mallorca

Letzten Sommer war ich mit meinem Mann für zwei Wochen auf Mallorca im Ort Ses Salines. Nachdem wir jeweils vor vier und vor zehn Jahren einen Badeurlaub auf Mallorca verbracht haben (Cala Millor und Sa Coma), wollten wir dieses Mal mehr sehen von der Insel.

Vom Flughafen in Palma sind wir mit unserem Mietwagen etwa eine Stunde, mit einer kurzen Toilettenpause, lang zu unserem Hotel gefahren. Dort angekommen konnten wir direkt frühstücken. Um unser Zimmer zu beziehen, mussten wir lediglich zehn Minuten warten.

Mittags sind wir direkt ans Cap de Ses Salines gefahren. Bei gutem Wetter kann man sogar die Insel Cabrera sehen. Nachdem wir einen kleinen Spaziergang am Strand gemacht haben, sind wir weitergefahren nach Es Llombards, dem Nachbarort von Ses Salines. Dort haben wir einige traumhafte Fotos geschossen. Anschließend sind wir zurück zum Hotel gefahren, um am Abendessen teilzunehmen.

Am nächsten Tag sind wir schon früh aufgestanden und zum Cap Formentor gefahren. Das Cap liegt im Norden Mallorcas und befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel. Von dort aus hat man einen grandiosen Blick aufs Meer und entlang der Steilküsten. Nachmittags sind wir dann noch zum Cap de Pinar gefahren und haben gemütlich gepicknickt.

Die nächsten Tage haben wir am Strand bzw. nachmittags am Hotelpool verbracht. Da sehr viele Hotelgäste mittags am Strand sind, hatten wir den Pool meistens für uns alleine. Ab und zu haben wir auch einen Spaziergang nach Ses Salines unternommen. In Ses Salines wohnen etwa 5000 Menschen. Von daher ist es ein kleines Städtchen. Einmal sind wir zur Saline spaziert. Dort wird Salz gewonnen.

Am vorletzten Tag sind wir nach Manacor gefahren und haben die Perlenfabrik besichtigt. Dies war zwar sehr interessant, da aber an diesem Tag kein allzu schönes Wetter war, war dort viel zu viel Betrieb.

Da unser Flieger nach Hause erst gegen 22 Uhr starten sollte, hatten wir uns überlegt, schon nach dem Frühstück nach Palma zu fahren, um die Stadt zu besichtigen und ein wenig zu Bummeln. Ich muss gestehen, mir bei meinen beiden vorherigen Mallorcareisen Palma nicht angesehen zu haben. Dies kann aber auch daran liegen, dass wir meistens nur sieben bis zehn Tage auf der Insel waren. Einen Mietwagen hatten wir damals auch nie.

Palma jedenfalls ist sehr interessant. Vor allem die Kathedrale Le Seu hat mich umgehauen – von innen wie von außen und sie hat mich an Notre-Dame Paris erinnert. Zum Schluss sind wir noch zur Festung spaziert und haben von dort aus super schöne Fotos geschossen.

Dies war definitiv nicht unser letzter Urlaub auf Mallorca!